Was bedeutet Assistenz im Alltag?

Nehmen Sie sich die Zeit und lassen Sie einen normalen Werktag vor Ihren Augen wie einen Film ablaufen. Wahrscheinlich ist bei jedem von uns der Ablauf an bestimmten Punkten gleich:

Ein Mann frühstückt Wir wachen auf, der Wecker hat geläutet oder wir sind von jemandem geweckt worden.
Wir stehen auf, waschen uns, kleiden uns an, frühstücken und gehen zur Arbeit. Dort ver-bringen wir einen großen Teil des Tages, um dann nach Hause zurück zu kehren, die Zeit bis zum Abendbrot zu verbringen, danach vielleicht fern zu sehen und später zu Bett zu gehen.

Was bei den Einzelnen nicht gleich ist, ist der Unterstützungs- oder wie wir sagen, der Assistenzbedarf, damit alles so klappt, wie es sein soll.
Ihnen genügt vielleicht der Wecker, um wach zu werden. Ein anderer kann das Bett jedoch nur mit Assistenz verlassen, da er körperlich stark beeinträchtigt ist. Ein Dritter braucht nach dem Aufstehen zusätzlich pflegerische Leistungen, um rundherum wohlauf in den Tag zu kommen. Und wieder ein anderer Mensch kann mit der Zahnbürste nicht richtig umgehen: er braucht unterstützende Assistenz, d.h. er lernt mit der Unterstützung des Assistenten den Umgang mit der Zahnbürste. Ein anderer wiederum kann aufgrund einer körperlichen Beeinträchtigung nicht mit der Zahnbürste hantieren und braucht ersetzende Assistenz. Das bedeutet, der Assistent putzt ihm die Zähne.

Felix lächelt in die KameraUnd da ist Felix. Felix braucht heute beratende Assistenz. Am liebsten würde er im Schlafanzug zur Arbeit gehen. Mit Unterstützung seiner Assistentin wählt er das bunteT-Shirt , das ihm gute Laune macht. Dazu setzt er seine Sonnenbrille auf. Cool!! Die hatte er ganz vergessen, weil sie hinten in den Schrank gerutscht war. Auf dem Frühstückstisch gibt es Wurst, Käse und Marmelade, Kaffee, Tee und Saft sowie verschiedene Brotsorten. Wohnt man beispielsweise in einer Wohngemeinschaft, wird der Einkaufszettel gemeinsam erstellt, damit jeder das finden kann, was ihm schmeckt. Und auch beim Essen gibt es mitunter verschiedensten Assistenzbedarf: während der Eine allein zurecht kommt, wird ein anderer unterstützt.

Wenn Sie bereits arbeiten, kennen Sie das schon: Alle kommen zur Arbeit. Jeder so, wie er es braucht. Der Eine fährt allein mit öffentlichen Verkehrsmitteln, der andere hat einen Begleiter, weil er gerade den Weg übt, um ihn später allein zu bewältigen. Ihr Freund oder Ihre Freundin  wird in einem Bus gebracht, manche kommen in einem Taxi und manche zu Fuß oder im E-Rolli.

Wie in unseren Beispielen gibt es verschiedene Lebensbereiche, in denen wir uns tag täglich bewegen:

So verschieden wie Ihre Assistenzbedarfe sind, so verschieden gestalten sich unsere Assistenzdienstleistungen.

Ihr Ansprechpartner:

Frau Marlies Ansel

alsterdorf assistenz nord
Hamburger Straße 152
22083 Hamburg

Telefon: 0 40.41 92 76 22
m.ansel@alsterdorf-assistenz-nord.de